Makrobiotik

Makrobiotik bedeutet das Verstehen der Ordnung des Universums und deren praktische Anwendung. Die Makrobiotik-Praxis fördert für den Menschen persönliche und soziale Entwicklung und Verständnis: Für sich selbst, für seine Mitmenschen und für seinen Platz im Lebensraum Erde.

Namentlich wurde die bewusste Weiterentwicklung der Lebenskraft als „Makrobiotik“ (aus dem Griechischen makros = groß, bios = Leben) erstmals von Hippokrates, dem griechischem Vater der westlichen Medizin beschrieben.
Im 20. Jahrhundert wurde sie von dem japanischem Großdenker und Weltfriedensaktivist Nyoiti Sakurazawa, gen. Georges Ohsawa (1893-1966), für die asiatische Kultur entdeckt und von ihm und vielen Schülern zurück in den Westen gebracht. Dadurch wurde auch die westliche Naturkostbewegung ursächlich in Gang gesetzt.

 

Makrobiotik auf der Speisekarte
Die Hauptanteile der makrobiotischen Kost sind:


Vollgetreide
gut gekocht wie z.B. Vollreis, Gerste, Hirse, Hafer, Buchweizen, Roggen, Dinkel, Quinoa

Getreideerzeugnisse
Polenta, Couscous, Bulgur,Vollkornbrot, Teigwaren, Nudeln. Hergestellt mit traditioneller, innerer Qualität.

Gemüse
Idealerweise ist die Herkunft des Gemüses, ökologisch, frisch, saisonal und regional. Gemüse lässt sich dämpfen, kochen, dünsten, braten, einlegen pressen, frittieren, grillen und kann in Suppen und Eintöpfen verwendet werden

Meeresgemüse
z.B. Wakame, Arame, Hijiki, Nori

Pflanzliches Eiweiß
Hülsenfrüchte, Tempeh, Tofu, Seitan

Traditionell fermentierte Würzmittel
z.B. Shoyu, Tamari, Miso, Mirin, Genmai-Su, Ume-Su. Hergestellt mit innerer Qualität

Makrobiotik Spezialitäten
Produkte für körperliche und geistige Weiterentwicklung, z.B. Mu-Tee, Tekka, Yansen, Kuzu, Shiso-Pulver

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